Praxis für Homöopathie Dana Brückner-Siewert

Systematische Homöopathie – Scholten und das Periodensystem

Heilpraktikerin Praxis Potsdam

Die Weiterentwicklung in der Homöopathie

Ende der 80er Jahre, knapp 200 Jahre nach Hahnemanns Entdeckung, zeigte sich, dass die wachsende Zahl an Arzneien (mehr als 5000) so riesig geworden ist, dass sich die HomöopathInnen im Praxisalltag Systematisierung wünschten. So kam es ab Anfang der 90 Jahre in Indien und Europa zu Initiativen, die die Zusammenhänge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Arzneien erforschten. In den folgenden 30 Jahren entwickelten sich verschiedene Wege der Anamneseführung und Mittelwahl, die die Arbeit erleichtern.

Es wurde erkannt, dass Arzneien nach dem Ursprung ihrer Grundsubstanz, also dem Reich –  Pflanze, Tier, Mineral – kategorisiert werden können. 

Systematisierung anhand des Periodensystems der Elemente

JAN SCHOLTEN (Chemiker und homöopathischer Arzt) war einer von denen, die die Homöopathie Anfang der 90er Jahre revolutioniert haben. 

Er machte die Entdeckung, dass mineralische oder metallische Arzneien, die im Periodensystem in der selben Reihe oder Spalte zu finden sind, sich ähneln. Sie haben Gemeinsamkeiten, nicht nur im Bezug auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften, sondern auch auf körperliche und geistige Symptome, die sie erzeugen bzw. behandeln können. 

Außerdem ordnete er die 7 Reihen des Periodensystems mit ihren Themen den verschiedenen Entwicklungsphasen des Menschen zu:

1. Reihe – Empfängnis
2. Reihe – Schwangerschaft und Geburt
3. Reihe – Ego-Entwicklung – Kleinkind bis Teenager
4. Reihe – Sicherheit/ Arbeit – Erwachsener
5. Reihe – Kreativität/ Ausbrechen – Forscher/ Performer
6. Reihe – Macht – höheres Alter
7. Reihe – Zerfall – Lebensende

Lesen Sie weiter zum Reich der Pflanzen und den Erkenntnissen der Empfindungsmethode Sankarans.

Auch spannend – die Entschlüsselung der tierischen Arzneien durch das Dynamische Duo der Homöopathie – die Joshis.